Ein älterer Herr mit seiner Betreuerin

HYLI im Kundengespräch – Praxissicher beraten mit Do’s & Don’ts

1. Positionierung von HYLI beim Kunden 

  • DO: „Ich möchte heute mit Ihnen ein Thema lösen, das viele Menschen lange aufschieben: Vorsorge.“
  • DO: „Mit HYLI können wir wichtige Dokumente digital erstellen, verwalten und gemeinsam sauber aufsetzen.“
  • DON’T: „Das ersetzt Anwalt oder Notar immer vollständig.“
  • DON’T: „Danach brauchen Sie nie wieder Beratung.“

2. Unterschrift & Formvorgaben 

  • Grundsätzlich gilt: Handschriftliche Unterschrift ist der sicherste und empfohlene Weg.
  • Bis auf Sorgerechtsverfügung und Testament benötigen die weiteren Vorsorgedokumente keinen Notar und können nach Erstellung ausgedruckt und unterschrieben werden.
  • Testament und Sorgerechtsverfügung sollten entweder vollständig handschriftlich von Anfang bis Ende verfasst werden oder notariell beurkundet werden.
  • DO: Kund:innen aktiv auf die korrekte Unterzeichnung hinweisen.
  • DON’T: Von automatischer Gültigkeit ohne korrekte Form ausgehen. 

3. Wann rechtliche Unterstützung sinnvoll ist 

  • Bei komplexen Familienkonstellationen, Auslandsvermögen, Unternehmensnachfolge, Streitpotenzial oder Sonderwünschen ist zusätzliche Beratung sinnvoll.
  • HYLI bietet hierfür den Zusatzservice „anwaltliche Beratung“. 
  • Lutz Arnold ist auf Vorsorge und Nachlass spezialisiert und unterstützt Kund:innen bei komplexeren Fragestellungen. 
  • DO bei komplexen Zusammenhängen: „Hier empfehle ich ergänzend anwaltliche Beratung, damit alles sauber geregelt ist.“

4. Aktualität der Dokumente sicherstellen

  • Vorsorgedokumente sind keine Einmalentscheidung. Lebenssituationen ändern sich.
  • Insbesondere Patientenverfügung und Vollmachten sollten regelmäßig überprüft werden.
  • Typische Anlässe: Heirat, Scheidung, Geburt, Volljährigkeit der Kinder, Umzug, Krankheit, geänderte Wünsche, Wechsel der Bevollmächtigten.
  • Empfehlung für Makler: jährlichen Vorsorge-Check mit Kund:innen anbieten.
  • DO: festen Termin im Jahresgespräch einplanen.
  • DON’T: Nach Erstellung nie wieder darüber sprechen.

5. Kundennutzen verständlich machen 

  • Klarheit für Angehörige im Ernstfall. 
  • Geregelte Vertretung bei Entscheidungsunfähigkeit. 
  • Wichtige Dokumente zentral verfügbar. 
  • Vertrauen durch proaktive Beratung. 

6. Cross-Selling professionell nutzen 

  • Wenn Kinder vorhanden sind: Familienabsicherung, Sparziele, Risikoabsicherung. 
  • Wenn Immobilie vorhanden ist: Finanzierungsschutz, Nachlassplanung. 
  • Wenn Unternehmer: Vertretungsregelungen und betriebliche Vorsorge. 
  • DO: Bedarf aus Lebenssituation ableiten. 

7. Die drei wichtigsten Sätze 

  • „Ich helfe Ihnen, Vorsorge endlich umzusetzen.“ 
  • „Wir prüfen das jedes Jahr gemeinsam, damit alles aktuell bleibt.“ 
  • „Bei Spezialfällen holen wir die passenden Expert:innen dazu.“ 

Zusammenfassung 

HYLI ermöglicht Makler:innen echten Mehrwert über klassische Produktberatung hinaus.

Wer Vorsorge strukturiert begleitet, schafft Vertrauen, Beratungstiefe und wiederkehrende Kundenkontakte.